Iatrogene Infektionen (gr. ἰατρός beduetet Arzt) bleiben ein enormes medizinisches und ökonomisches Problem weltweit.
Im Jahr 2006 haben wir bemerkt, daß weltweit benutzte Einwegspritzen mangelhafte Konstruktion haben. Es gibt viele Arzneimittel (z.B. in Pulverform, die Lösungsmittel brauchen), bei deren Zubereitung mehr als eine volle Bewegung mit dem Spritzenkolben notwendig ist. Solche Arzneimittel werden durch die Berührung z.B. der Hand mit der Kolbenstange verseucht. Die Innenfläche und der Inhalt des Spritzenzylinders werden dann durch die verseuchte Kolbenstange infiziert.
Diese Konstruktionsmangel ist für viele iatrogene Infektionen wie Krankenhausinfektionen, Sepsis, verantwortlich. Jedes Jahr werden es etwa 30 000 000 000 Einwegspritzen in der Welt produziert.



